Aktuelles vom ARV

ARV-Tagespflege Waldnaabtal geht in Betrieb

Der Innenausbau der ARV-Tagespflege Waldnaabtal ist abgeschlossen.

Unsere Räume sind mit jeder Menge Fotos aus der Region geschmückt, um den Räumlichkeiten einen regionalen Bezug zu den Traditionen rund um Windischeschenbach zu verleihen. 

Somit starten wir zum 01.02.2022 pünktlich die Inbetriebnahme unserer ARV-Tagespflege Waldnaabtal. Interessenten können sich jederzeit für einen Besichtgungstermin an unser Tagespflege-Büro unter 09681 9198835 wenden.

Die OBA zu Gast bei der Tagespflege

„Mitanand' - Füranand'“ – unter diesem Motto steht die ARV-Tagespflege Waldnaabtal.
Vor kurzem war eine Gruppe der Offenen Behindertenarbeit aus dem ARV-Kreisverband Weiden-Neustadt zu Gast.
Alle waren sich einig: Hier fühlt man sich einfach wohl.

Schon der Eingangsbereich ist offen und großzügig, lädt zum Verweilen ein. Es gibt Gemeinschafts- genauso wie Rückzugsbereiche. Besonders angetan waren die Exkursionsteilnehmer:innen von den tollen Lehnstühlen, die sich zu bequemen Tagesliegen zurückklappen lassen. „Jetzt wissen wir, wo wir hingehen, wenn wir mal alt sind“, bemerkte ein ehrenamtlicher OBA-Mitarbeiter (83 Jahre).

Auf der Terrasse gab es bei bestem Wetter ein zünftiges Grillfest. Am Grill stand Pflegedienstleiter Stephan Lischewski persönlich. Fröhlichkeit, Zugewandtheit und Unkompliziertheit zeichnen das gesamte Team aus. Es ist, als wäre man bei guten Freunden zu Besuch.

Freiwilligen - Messe in Weiden

Ehrenamtlich engagieren in der offenen Behindertenarbeit (OBA) beim ARV Weiden

Lies leicht!

Neue Bücher in der Regional-Bibliothek

Was ist eine Barriere? Ein Hindernis. Etwas, das es Menschen schwer macht, dabei zu sein.
Was ist barriere-frei? Hier denken die meisten zuerst an den Rollstuhl: Barriere-frei ist dort, wo keine Stufen sind.

Doch es gibt noch viele andere Barrieren.

Auch Sprache kann Barrieren bilden. Wenn sie zu schwierig ist: lange Sätze, Fremd-Wörter.
Viele Menschen tun sich schwer, solche Sprache zu verstehen.
Zum Beispiel Menschen mit Seh-Behinderung.
Menschen, die Deutsch als Fremd-Sprache lernen.
Menschen, denen Lesen und Schreiben schwer fällt.

Zum Glück gibt es Leichte und Einfache Sprache. Die kann fast jede:r verstehen.

Wo findet man Bücher in Leichter Sprache?
In der Regionalbibliothek Weiden!

Dort gibt es ein ganzes Regal mit Büchern in Leichter und Einfacher Sprache.
Dieses Regal ist neu.
Viele Menschen haben dafür zusammen gearbeitet.

Auch die Offene Behindertenarbeit (OBA) vom ARV war dabei.
Schon bei der Vorbereitung. Wir waren als „Bücher-Prüfer“ unterwegs. Das heißt, wir haben die Bücher für das Regal ausgesucht. Gemeinsam mit der Gruppe „Diwan“. Das sind Menschen, die Deutsch als Fremd-Sprache lernen.

Das Regal wurde feierlich eröffnet.
Bürgermeister Reinhold Wildenauer war zu Gast.
Auch Ministerialrat Markus Gruber aus München. Er hatte eine Auszeichnung für die Regional-Bibliothek dabei: Das Signet „Bayern barrierefrei – Wir sind dabei.“
Wir gratulieren der Regional-Bibliothek zu dieser Ehrung.

Eine ganze Woche lang ging es in Weiden um die Leichte Sprache.
Unter dem Motto „Lies leicht!“ gab es mehrere Aktionen.

  • Eröffnung des neuen Buchregals (siehe oben)
  • „Poetry Slam“ mit Pauline Füg (in einfacher Sprache)
  • Waldführung mit Förster Wolfgang Winter (in einfacher Sprache)
     

Übrigens:
Die Aktions-Woche fand pünktlich zum „Internationalen Tag der Leichten Sprache“ statt.
Der ist jedes Jahr am 28. Mai.

Die Aktions-Woche war eine Zusammen-Arbeit von

  • Regional-Bibliothek Weiden
  • ARV Oberpfalz e. V. – Offene Behinderten-Arbeit (OBA)
  • Pro Libris e. V.
  • Evangelisches Bildungswerk e. V.
  • Netzwerk Inklusion Landkreis Tirschenreuth
  • Arbeit und Leben in Bayern gGmbH

OBA-Fortbildung zum Thema "Sehbehinderung"

Ein großes Dankeschön an Rudolf Pichlmeier und Andrea Kuchenreuther

In der Offenen Behindertenarbeit (OBA) stehen regelmäßig Fortbildungen für die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen auf dem Programm. Beim Thema "Alltag mit Sehbehinderung" lauschten alle gebannt. Rudolf Pichlmeier und Andrea Kuchenreuther von "Blickpunkt Auge" (BBSB e. V.) stellten verschiedene Augenerkrankungen vor. Außerdem durften die Fortbildungsteilnehmer:innen mit sichtverzerrenden Brillen und Blindenlangstöcken erfahren, wie es sich anfühlt, eine Sehbehinderung zu haben.
Den Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund (BBSB e. V.) gibt es schon seit fast hundert Jahren. Mit dem relativ neuen Angebot "Blickpunkt Auge - Rat und Hilfe bei Sehverlust" möchte man Betroffene ansprechen, ohne mit Begriffen wie "Behinderung" oder "Blindheit" abzuschrecken. Denn über eines sind sich alle Fortbildungsteilnehmer:innen einig: Der Gedanke, nicht mehr sehen zu können, macht Angst. Dabei kann man mit der richtigen Vorsorge und Therapie einiges dazu tun, die Sehfähigkeit zu erhalten bzw. einen Rückgang zu verlangsamen.
"Mit dem neuen Logo - eine abziehende Wolke vor einem Auge - kommen wir viel leichter ins Gespräch als mit dem bekannten Bild - weißes Männchen mit Blindenstock", beschreibt Rudolf Pichlmeier seine langjährige Beratungserfahrung. Er ist ehrenamtlich für den BBSB tätig und hat für seine heutige Referententätigkeit eine einstündige Anfahrt von Regensburg zum ARV nach Weiden auf sich genommen. Keine Selbstverständlichkeit, zumal Pichlmeier selbst - mit unter 2% Sehvermögen - als blind eingestuft ist. Davon bemerkt man im Kontakt mit ihm allerdings erstaunlich wenig.
"Auf die richtigen Hilfsmittel kommt es an", erklärt Pichlmeier und demonstriert gleich einmal seine sprechende Armbanduhr. Dieser Meinung ist auch Manuela Vogl: Sie hat ebenfalls eine Sehbehinderung, absolviert derzeit ein Praktikum beim ARV und kann dank modernster Arbeitsplatzgestaltung vielfältige Bürotätigkeiten ausüben. Einige ihrer Hilfsmittel hat sie heute mitgebracht. Die Teilnehmer:innen sind fasziniert von den technischen Möglichkeiten und begeistert davon, was man alles erlenen kann, um Sehverluste auszugleichen. Viele Fragen wurden geklärt, manche Unsicherheiten überwunden. Zum Abschied ist klar: Man sieht sich - egal ob tatsächlich oder im übertragenen Sinn.

Basteln für Ostern

Moos-Eier, geschmückte Birkenscheiben, Hasen und Vögelchen – beim Oster-Basteln der OBA entstanden wunderschöne Kunstwerke.
Es wurde geschnitten, geklebt und verziert. Alle hatten viel Freude am gemeinsamen Werkeln und trugen ihre Arbeiten stolz nach Hause.
Bestimmt wird das eine oder andere Kleinod zu Ostern verschenkt.

LBV zu Gast bei der ARV-Behindertenhilfe

Gerhard Reichl vom LBV spendete dem ARV-Garten einen selbstgebauten Vogelfutter-Baum. Die Offene Behindertenarbeit (OBA) bestückte diesen mit selbstgebastelten Futterbehältern.
„Eine offene Futterstelle ist hygienischer als das klassische Futterhäuschen“, erklärte Dr. Nicole Merbald von der LBV-Ortsgruppe Weiden.
LBV-Umweltpädagogin Sofia Röder ergänzte den Live-Besuch mit einem online-Vortrag. Hier lernten die OBA-Teilnehmer:innen viel Spannendes über die heimischen Singvögel.
Die OBA-Gruppe freut sich schon auf die weitere Zusammenarbeit mit dem LBV. „Wir fotografieren, welche Vögel uns besuchen. Und wir freuen uns, wenn uns der LBV hilft, die einzelnen Vogelarten zu benennen.“
Natürlich braucht die Vogelfutter-Station über den Winter regelmäßige Pflege. Dafür haben sich in der OBA-Gruppe schon begeisterte Freiwillige gefunden.
Herzlichen Dank an den LBV für die tolle Zusammenarbeit! Mehr Informationen zum LBV gibt es unter www.lbv.de.

Bestnote für den ARV Pflegedienst Erbendorf

Der ARV Pflegedienst Erbendorf wurde durch den medizinischen Dienst der Krankenkasse (MDK) geprüft. Selbst in Zeiten der Corona-Pandemie ist es dem Team um Pflegedienstleitung Tanja Gradl gelungen, die Pflegequalität für seine Patienten auf hohem Niveau zu halten. Wir sind stolz auf unser Pflegeteam. Danke!

Hochhäuser gibt es auch im Wald - OBA unterwegs

Vergangen Freitag war die OBA (Offene Behindertenarbeit) mit dem Förster der Stadt Weiden Herrn Wolfgang Winter unterwegs im Wald am Schätzlerbad. Auf dem Spaziergang ging es nur langsam vorwärts, weil es so viele Dinge auf dem Weg zu entdecken gab. Wir haben Pilze, 15 verschieden Baumarten, ganz viele Geschichten und ein kleines Geweih gefunden. Das besagte Waldhochhaus wurde abseits des Weges entdeckt. In dem toten Baum hat der Specht mehrere Etagen als Wohnung bezogen. Die Stimmung war sehr heiter und vergnügt, nur Mücken waren eindeutig mehr unterwegs, als wir.